Der Vorfahre der Hantel ist die Kugelhantel (Kettlebell), mit welcher Athleten ihre Kraft unter Beweis stellten. Durch die Hantel geriet die Kettlebell in Vergessenheit und verschwand in den meisten Ländern für lange Zeit aus dem Training.
Eine detailliertere Geschichte der Hantel gibt es leider nicht.
Da die Kurzhantel für viele Übungen angenehmer ist, lässt sich vermuten, dass sich die Form der Kugelhantel, im Laufe der Zeit zur heutigen Hantel veränderte und dabei auch die heutigen Hantelübungen entstanden.

Es gibt viele verschiedene Hantel für unterschiedlichste Übungen. Die Langhantel, Kurzhantel und SZ-Hantel sind die bekanntesten davon und in jedem Studio vorzufinden.

Der besondere Vorteil von Hanteln ist die Übungsvielfalt und der durch Gewichtsscheiben frei wählbare Widerstand, der durch unterschiedlich schwere Hantelscheiben beliebig gewählt werden kann. Dadurch kann die Hantel bei jedem Training und jedem Sportler verwendet werden und ist nicht nur für das Bodybuilding und den Kraftsport interessant. Das Training mit der Hantel wird als Widerstandstraining bezeichnet und dient je nach Trainingsmethode der Steigerung von Kraft, Kraftausdauer, Schnellkraft oder dem Muskelaufbau. Ebenso ist es möglich durch das Hanteltraining ungeliebtes Körperfett zu verlieren.
Ein weiterer Vorteil des Hanteltrainings ist, dass gezielt einzelne Körperpartien, Muskelgruppen oder Muskeln trainiert werden können. Dadurch können Probleme, Schwächen und Dysbalancen bekämpft werden und ist das Hanteltraining auch ideal für den Ausgleichssport und das Reha-Training.

Bei einem klassischem Fitnesstraining werden die Übungen meistens aus Übungen mit den Hanteln und Trainingsstationen kombiniert. Vor allem fortgeschrittene Fitnesssportler trainieren mit mehr der sogenannten freien Übungen (Hantelübungen), da die korrekte Ausführung bei allen Sportarten das Wichtigste ist und das Training mit Hantel mehr Erfahrung und Konzentration benötigt und mehr Stabilisation vorraussetzt.