Das Training mit dem Schlingentrainer ermöglicht ein Ganzkörpertraining mit Seil- und Schlingensystemen, bei der man mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet.
Das Besondere an diesem Training ist, dass durch die Instabilität der Schlingen, ständig stabilisiert werden muss und so die Rumpfstabilität und auch die feinen und kleinen Muskeln welche die Gelenke stabilisieren, mittrainiert werden. Dies ist auch der Grund, warum dieses Training auch im Reha-Training sehr beliebt ist. Da die Seile/Schlingen frei beweglich sind, können ganze Bewegungsabläufe trainiert werden, was auch die Koordination verbessert und wiederum die stabilisierenden Muskeln fordert. Was den Schlingentrainer ebenfalls sehr beliebt macht, ist, dass er zu den mobilen Trainingsgeräten zählt und sich schnell eine Möglichkeit zur Montage bietet.

Die Geschichte des Schlingentrainers reicht bis zu den Griechen zurück, welche die Gymnastik erfanden. Später entwickelten die Römer die Turnringe.
Eine modernere Version des Schlingentrainings kommt aus dem Jahr 1866 aus dem Buch „Athletischer Sport für Jungen“, indem unter anderem Übungen mit Schlingentrainern zu finden sind.
In den 1980ern wurden Abwandlungen des Schlingentrainers bereits von Ärzten und Physiotherapeuten im Reha-Training eingesetzt. Diese dienten zur Entlastung der Beine und des Rückens. Später kamen weitere Modelle zur Bekämpfung von Rückenproblemen hinzu.

Der Ursprung des heutigen Suspension Trainings ist auf Randy Hetrick zurückzuführen. Randy Hetrick war ein Elitesoldat der US-Navy-Seals, welcher auf sein Training nicht verzichten wollte. Da er bei Einsätzen keine Trainingsgeräte zur Verfügung hatte, band er Gurte um Panzerrohre und entwickelte so 1990 die ersten Übungen des heutigen Schlingentrainings.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts fand der Schlingentrainer auch im Fitnesstraining seine Verwendung. Die heute angewandten Übungen fanden ihre Inspiration aus den römischen Ringübungen und den Übungen von Randy Hetrick, sodass es heute etwa 300 verschiedene Übungen gibt.